Zur
Zeit hat der TTV 240
Mitglieder, dies sind 11 Mitglieder mehr als im vorigen Jahr. Der
Mitgliederzuwachs kommt aus der Jugendabteilung des TTV, vor allem aus
der sehr
erfolgreichen Vorschulgruppe.
Die positive Mitgliederentwicklung
ist umso erfreulicher, als die Mitgliederzahlen sowohl im STTB als auch
im DTTB
seit Jahren rückläufig sind. So hatte der DTTB im
abgelaufenen Jahr wieder
einen Rückgang um 8.000 Mitglieder zu verzeichnen und liegt
erstmals unter 650.000
Mitgliedern – trotz TT-WM im eigenen Lande und Timo Boll und Co..
Das vergangene Jahr war eines der erfolgreichsten in der 25-jährigen Geschichte des TTV. Insbesondere die intensive Jugendarbeit der vergangenen Jahre und die Trainingsarbeit im Aktivenbereich haben die jüngsten Erfolge im Herrenbereich erst möglich gemacht. Zum Jubiläum konnten gleich drei Herrenmannschaften den Aufstieg feiern.
Die
1. Herrenmannschaft wurde
überlegen Meister der Landesliga und spielt in dieser Saison
wieder in der
höchsten saarländischen Spielklasse, in der der TTV als
eigenständiger Verein
im Herrenbereich begann. Zur Zeit steht die Mannschaft als Aufsteiger
dort auf
Platz drei. Dies zeigt, dass das Potential der jungen Mannschaft noch
nicht
ausgereizt ist.
Die 2. Herrenmannschaft schaffte
ebenfalls den Meisterschaftsgewinn und stieg in die Bezirksliga auf.
Dort steht
die Mannschaft auf Platz fünf.
Und auch die 4. Herrenmannschaft
schaffte den Aufstieg. Als Zweitplatzierte der 3. Kreisklasse wurde der
Aufstieg in die 2. Kreisklasse geschafft, wo die Mannschaft nun auf
Rang vier
steht.
Die
Vorbereitung der
Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des TTV im Sommer
2006 nahmen sehr
viel Zeit in Anspruch und der Festausschuss hatte einiges zu tun. Die
Festwoche
begann mit einem TT-Mitternachtsturnier in der Sporthalle St. Wendel.
Sportlich
war das Turnier mit 31 Zweiermannschaften ein Erfolg, jedoch ist die
Halle in
St. Wendel wegen des fehlenden Inventars nicht auf Dauer für die
Durchführung
eines solchen Turniers geeignet.
An den TT-Stadtmeisterschaften
nahmen insgesamt nur 8 Mannschaften teil, davon drei vom TTV. Die
Veranstaltung
hat sich wahrscheinlich überlebt, möglicherweise auch wegen
der sportlichen
Dominanz des TTV.
Mit der Blies-Beach-Band-Battle
wagte der TTV etwas völlig Neues. Drei Nachwuchsbands waren
eingeladen, ihre
musikalischen Fähigkeiten vor der Breitwieshalle zu
präsentieren. Direkt im
Anschluss lud die Blies-Beach-Party in die Breitwieshalle ein. Mit viel
Mühe
und Liebe zum Detail vorbereitet, war ihr leider nicht der erhoffte
Erfolg
beschieden. Das heiße Wetter und der Ausfall der Kühlung im
Kühlraum der Halle
am Morgen taten ihr übriges.
Der Festabend mit der Tombola,
der Ehrung der Meistermannschaften und der Ehrung verdienter Sportler
stellte
den Höhepunkt der Festwoche dar. Leider war die Halle nicht
gefüllt und die
engagierte Band musste schon sehr früh vor einer fast leeren Halle
spielen.
Hier hätte ich mir trotz des Ferienbeginns etwas mehr Zuspruch aus
den Reihen
unserer Mitglieder und der Dorfbevölkerung erwartet.
Der Abschluss der Festwoche stand
noch einmal im Zeichen des Sportes. Beim 2. Nachwuchsturnier für
Zweiermannschaften war die Beteiligung sehr erfreulich und
die Teilnehmer waren voll des Lobes für die
Organisatoren.
Insgesamt muss man sagen, dass der Festausschuss eine sehr umfangreiches und engagiertes Programm auf die Beine gestellt hat, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war. An dieser Stelle gilt mein Dank den Mitgliedern des Festausschusses: Cathérine Lickes, Susi Junkes, Michael Becker, Roland Grimm, Julia Spies und Rolf Mychajluk haben zusammen mit allen anderen Helfern dafür gesorgt, dass die Feierlichkeiten unvergessen bleiben.
Wir
mussten aber auch
feststellen, dass das sehr ambitionierte Programm in so kurzer Zeit die
Helfer
und Besucher auch überfordern kann. Dies sollte beim nächsten
Jubiläum bei
aller Euphorie im Vorfeld berücksichtigt werden.
Die Feierlichkeiten schlossen
insgesamt mit einem leicht negativen Ergebnis ab – aber dies kann man
bei einem
Jubiläum auch einmal verschmerzen, solange alle anderen
Veranstaltungen wie in
der Vergangenheit mit einem schwarzen Plus abgeschlossen werden
können.
In
die laufende Saison startet
der TTV mit 17 Mannschaften in den Spielbetrieb des STTB - eine
Jugendmannschaft mehr als in der vergangenen Saison.
Sportlich sind fast alle
Mannschaften sehr gut platziert, drei Mannschaften konnten die
Herbstmeisterschaft erringen und keine steht auf einem Abstiegsplatz.
Herbstmeister wurden die C1-Schüler, die A2-Schüler sowie die 3. Damenmannschaft. Die 3. Damenmannschaft hat das Kreispokalfinale erreicht. Hier erhofft sich die Mannschaft für das Finale am 04. Februar in Dörsdorf ein bisschen Unterstützung, damit sich der TTV im Damenbereich seit vielen Jahren wieder einmal über einen Kreispokalsieg freuen kann.
Hervorzuheben ist auch das bisherige Abschneiden der 1. Damenmannschaft. In der letzten Runde schaffte die Mannschaft erst am letzten Spieltag den Klassenverbleib in der Oberliga Südwest. Nach der Verstärkung durch Maike Zimmer steht die Mannschaft nun mit nur zwei Verlustpunkten auf Platz zwei der Tabelle hinter dem designierten Aufsteiger aus Zellertal.
Auch
viele Einzelerfolge konnten
im Jugend- und Aktivenbereich errungen werden.
Zum ersten Mal kamen die
Kreismeister der Damen und Herren in allen fünf Wettbewerben vom
TTV
Niederlinxweiler. Die drei Teilnehmer des TTV – Melanie Schneider,
Johannes und
Maximilian Linxweiler – beherrschten die Konkurrenz nach Belieben und
sorgten
so für eine Riesenüberraschung. Mit Sarah Bläs und Anna
Crummenauer stellt der
TTV die beiden größten Nachwuchstalente im STTB bei den
Schülerinnen B.
Diese Erfolge dürfen aber nicht über die vorhandenen Probleme hinwegtäuschen. Es fällt immer schwerer, junge Menschen dauerhaft für den TT-Sport zu begeistern und bei der Stange zu halten. Hier müssen wir sowohl im Bereich des Nachwuchstrainings als auch der Gemeinschaftsförderung verstärkt Schritte unternehmen, um hier entgegenzuarbeiten und auch wieder erfolgreicher zu werden.
Im
vergangenen Jahr hat der TTV
wiederum viele gesellige Veranstaltungen durchgeführt
oder sich an diesen beteiligt. Der Vorstand hat beschlossen, auf
einige Veranstaltungen zukünftig zu verzichten. Als Beispiel sei
die
Sommerfeier angeführt, die wir in diesem Jahr nicht mehr
durchführen werden und
die bereits 2006 wegen der 25-Jahrfeier ausgefallen ist.
Dieser Schritt ist notwendig
geworden, da wir zur Zeit das Amt des Organisationsleiters nicht
besetzt haben
und sich die Hauptarbeit auf wenige Schultern verteilt. Hier erwarte
ich mir
verstärktes Engagement unserer Mitglieder, damit wir bald diesen
unbesetzten
Vorstandsposten wieder vergeben können.
Die laufende Saison hat mehrfach gezeigt, wie schwierig es ist, den Spielbetrieb und das Training für 17 Mannschaften und über 100 SpielerInnen in geregelte Bahnen zu lenken und allen Ansprüchen gerecht zu werden. Es ist nicht einfach, sowohl dem besten Spieler der 1. Mannschaft als auch dem Ersatzmann der untersten Mannschaft adäquate Trainings- und Spielbedingungen zu bieten. Hier ist es manchmal notwendig, Abstriche zu machen und jeder einzelne ist gefordert, auch einmal zurückzustecken.
Der TTV ist in der glücklichen Lage, als einer der wenigen Vereine im Saarland an fünf Tagen in der Woche kostenfrei eine Sporthalle zu benutzen. Mit etwas gutem Willen sollte es allen möglich sein, in dieser Zeit eine Trainingsmöglichkeit zu finden. Nicht alle können an einem Tag trainieren, dazu reichen die Hallenkapazitäten nicht aus und ein sinnvolles Training ist nicht mehr möglich.
Wenn wir auch weiterhin sportlich erfolgreich sein wollen, ist ein geregeltes Training unumgänglich. Ich möchte alle Vereinsmitglieder bitten, dies zu respektieren und den Vorstand bei seinen Bemühungen verstärkt zu unterstützen.
Auch für die aktive Beteiligung an unseren Veranstaltungen möchte ich wieder einmal werben. Nicht der Vorstand alleine ist für die Durchführung von Veranstaltungen oder die Betreuung von Spielern zuständig, hier ist jeder gefordert, sich in seinem Rahmen in die Vereinsarbeit einzubringen. Fordern ist einfach, das Umsetzen schon viel schwerer. Auch kann das verwaiste Amt des Organisationsleiters kein Dauerzustand bleiben. Auf Dauer ist es weder für mich noch für den Rest des Vorstands akzeptabel, die Arbeit des Organisationsleiters und die Regelung des aktiven Spielbetriebs mit zu übernehmen.
Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken für die Unterstützung bei den Veranstaltungen, für die Betreuung der Jugendlichen, für die Mitarbeit im Vorstand und vieles mehr. Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft so gut zusammen arbeiten. Die Durchführung so vieler Veranstaltungen war und ist nur möglich, weil viele Helfer, Trainer und Betreuer ihre Zeit einbringen und die Kinder zur sinnvollen Freizeitgestaltung anregen. An dieser Stelle deshalb ein herzliches Danke Schön an alle, die sich in irgendeiner Weise für unseren Verein engagiert haben.
Ich möchte meinen Bericht schließen mit einem herzlichen Dankeschön an meine Vorstandskollegen, an all die vielen Helfer, Betreuer, Trainer, Trainingspartner und natürlich an meine Familie für die gewährten Freiräume und die Unterstützung.