Am zweiten Ferienwochenende hatten die vier sporttreibenden
Vereine FC, TuS, TC und TTV Niederlinxweiler zur 1. Linxweller Spaßolympiade
rund um die Breitwieshalle eingeladen. Der Eröffnung der olympischen
Wettbewerbe bei strahlendem Sommerwetter durch die Schirmherren, Landrat
Franz-Josef Schumann und den stellvertr. Ortsvorsteher Jürgen Pfaff,
folgte eine kurze Einweisung der Teilnehmer. 30 Zweiermannschaften, darunter
7 Kinderteams, nahmen die Herausforderung an und starteten am Samstag in
die erste Hälfte der insgesamt 12 Wettbewerbe. Da hieß es für
alle, sich beim Fußballkegeln, beim Boulezielwerfen oder der Wasserrallye
zu behaupten. Beim Luftballonstechen galt es, mit einem ferngesteuerten
Auto Luftballons zum Platzen zu bringen. Bei den Wettbewerben stand neben
der sportlichen Herausforderung vor allem der Spaß im Vordergrund.
Aber auch die kleinen grauen Zellen wurden angeregt, denn bei den Denksportaufgaben
war das "Um die Ecke denken"-Können gefordert.
Zum Abschluss des ersten Tages hatte die Ausrichter zu
einer Sportlerparty rund um die Tennisklause geladen. Bei der zünftigen
Feier mit reichlich Grillspezialitäten und Salat sorgten die DJ's
Uwe und Sven bis spät in die Nacht für Stimmung nicht nur bei
den Sportlern. Neben den taktischen Besprechungen für den zweiten
Kampftag konnte natürlich auch über die Ergebnisse des ersten
Tages debattiert werden. Und für alle, die von den sportlichen Wettbewerben
noch nicht ganz auslaugt waren, hieß es das Tanzbein zu schwingen.
Am Sonntag ging es dann für alle Teams in die zweite
Runde. Beim Medizinballfahren war es gar nicht so leicht, den Schubkarren
mitsamt seiner Ladung ohne Ballverluste über den Parcours zu bringen.
Der ein oder andere Starter lernte die Zentrifugalkraft kennen und musste
die Bälle wieder aufladen. Beim Tennisballeindosen war eine gute Absprache
im Team und beim Badeschlappenzielwurf ein glücklicher Fuß von
Nöten. Vollkommen verschiedene Wendemanöver beim Sommerski heizten
die Diskussionen um die beste Taktik an. Der Blickfang für alle Gäste
war die Kleiderstaffel, bei der einige vor lauter Lachen fast die mitlaufende
Uhr vergaßen. Eine kleine Denkpause gab es beim Anno Domini, wo verschiedene
Ereignisse in die zeitlich richtige Reihenfolge gebracht werden mussten.
Am Ende des Tages standen die Siegerteams fest. Bei den
Kindern siegten "Die 2 Musketiere" Anna-Lena Rojan und Alis Maaß
mit 81 Punkten knapp vor den "Flotten Hühnern" Katharina Holler und
Veronique Engel mit 80 Punkten. Auf Rang drei landeten "Die wilden Kerle"
Mirko Göltzer und Pascal Blank mit 76 Zählern. Alle Kinder konnten
sich über Gutscheine von McDonalds sowie weitere Pokale und Sachpreise
freuen.
Bei den Erwachsenen schaffte "Das A-Team" Sebastian Scherer
und Michael Rausch mit 91 Punkten das beste Ergebnis und wurde damit 1.
Linxweller Spaßolympiasieger vor den "Chaos Brothers" Hans-Günter
Dellwo und Joachim Recktenwald mit 88 Zählern. Auf Rang drei mit 87
Punkten konnten sich die "Roots" mit Gernot Reppmann und Stefan Six über
ein "Candlelight Dinner für zwei" freuen. Den vierten Platz, die "Schlossbesichtigung"
(ein Vorhängeschloss im Einweckglas) teilten sich mit 85 Punkten das
"Dreamteam" Jürgen Rausch/Frank Dellwo sowie das "Birkenteam" Anne
und Rainer Werkle. Und für die "Golden Girls" Gisela Lang und Waltraud
Bill gab es zum Abschluss noch einen Energiedrink, damit es beim nächsten
Mal besser klappt.
Udo Möller
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Pressemeldung vom 21.04.2004:
Unter
der Leitung von Trainer Michael Haselbach und Jugendwart Rolf Mychajluk
führte der TTV Niederlinxweiler zum ersten Mal ein dreitägiges
Trainingslager durch. Die Resonanz war überaus groß, so dass
daran insgesamt 35 Kinder und Jugendliche des TTV teilnahmen.
Neben der Verbesserung der sportlichen Leistung standen
auch Geselligkeit und Spaß bei vielfältigen gemeinsamen Freizeitbeschäftigungen
im Mittelpunkt des Lehrganges.
Nach der tischtennis- spezifischen Ausbildung am Vormittag
des 1. Tages wurde gemeinsam Mittag gegessen, und die Spaghetti mit Tomatensoße
trafen den Geschmack aller. Nachmittags ging es mit dem Training weiter,
welches mit einem anstrengenden Kraftkreis beendet wurde. Danach ließen
wir den Tag locker im Schaumbergbad in Tholey ausklingen.
Am 2. Tag folgte dem Tischtennis-Training Kartoffelsalat
mit Wiener Würstchen oder Fischstäbchen zum Mittag. Die nachmittägliche
Trainingseinheit klang mit einer echten Herausforderung aus, es wurde ein
20-minütiger Ausdauerlauf durchgeführt. Danach wurde es aber
beim gemeinsamen Grillen und verschiedenen Spielen an und in der Turnhalle
wieder gemütlich.
Die erste Trainingseinheit des dritten Tages hatte für
alle eine große Herausforderung parat, es wurde das Tischtennis-Sportabzeichen
abgenommen, was auch allen Teilnehmern entweder in der Stufe Gold, Silber
oder Bronze gelang. Nach Schnitzel mit Pommes ging es dann wieder gut gestärkt
an die Tischtennis-Tische zum zünftigen Abschlussturnier, womit sich
unser Trainingslager dann auch dem Ende entgegenneigen sollte. Dieses gewannen
in den verschiedenen Leistungsgruppen folgende Spieler: 1. Gruppe: Andreas;
2. Gruppe: Aline; 3. Gruppe: Florian; 4. Gruppe: Tobias und bei den Anfängern
siegte Franziska.
Für die Mühen in der Vorbereitung und der Hilfe
bei der Durchführung bedanken wir uns bei Rolf, Melanie, Johannes,
Max, Andreas, Manfred und Michael an den Tischtennis-Tischen, beim Hausmeister-Ehepaar
Alles für das gute Essen und vor allem auch bei den vielen Eltern
für die Unterstützung beim Fahren der Kinder sowie bei Ehefrau
Brigitte.
Michael Haselbach & Cathérine Lickes
Pressemeldung vom 27.03.2004:
Pressemeldung vom 20.03.2004:
Ausgezeichnete Jugendarbeit Die Delegation des TTV Niederlinxweiler kann sich freuen. Sie nahm den Hermann-Neuberger-Preis für ihre vorbildliche Jugendarbeit in der Saarbrücker Saarlandhalle entgegen. 4500 Euro wurden dem Tischtennisverein zugesprochen. Mit ihnen freut sich der Festredner bei der Preisverleihung, der Fußball-Präsident der europäischen Fußballvereinigung, der Schwede Lennart Johansson (Fünfter von links). FOTO: Habel |
| Eine ganz große Sache. So beschrieb der Jugendwart
des TTV Niederlinxweiler, Rolf Mychajluk, die Preisverleihung. Auch Bestätigung
für jahrelange kontinuierliche Arbeit mit vielen Tischtennis-Talenten.
"Am Anfang ist entscheidend, ob jemand den Ball trifft oder nicht", erzählt Rolf Mychajluk. Was so banal klingt ist der Anfang der Talentsichtung beim TTV Niederlinxweiler. Und die ist - trotz oder gerade wegen des behutsamen Beginns - erfolgreich wie kaum eine zweite im Saarland. Produziert wer den beim Tischtennisverein titelhungrige Nachwuchsspieler am laufenden Band. Weil so erfolgreiche Jugendarbeit nicht selbstverständlich ist, hat der saarländische Landessportverband den Club mit dem Hermann-Neuberger-Preis ausgezeichnet. Zwar hat man sich bei der Juryentscheidung mit 4:5 knapp der Leichtathletik-Abteilung des TV Püttlingen beugen müssen, aber trotzdem 4500 Euro Preisgeld eingesackt. Niederlinxweilers Jugendwart Mychajluk erklärt weiter: "Wir gehen in die Schulen und vereinbaren dort, in der Sportstunde Tischtennis zu spielen. Wir bringen die Tische mit und unsere Trainer zeigen, wie's geht." So sind Kooperationen mit dem Cusanus-Gymnasium in St. Wendel, dem Gymnasium in Ottweiler und den Erweiterten Realschulen in St. Wendel und Ottweiler entstanden. Dort wird dann eben geschaut, wer den Ball trifft. Mychajluk: "Weiter schauen wir, wer Vorgaben am besten umsetzt. Und die Besten laden wir dann zu unseren Trainingseinheiten ein." Dort warten elf ausgebildete Trainer, die einen Blick für Talente haben und zielgerichtet mit den Kindern arbeiten. Da wird auch schon mal ein Tischtennistisch gekürzt, damit die Kleinen schmettern und schnibbeln können. Diese intensive Nachwuchssichtung und -förderung schlägt sich in 16 Mannschaften, die aktiv am Spielbetrieb des saarländischen Tischtennisbundes teilnehmen, nieder. Davon sind 75 Jugendliche in sechs Nachwuchsteams organisiert. Und die feiern Erfolge. Der größte Coup: Die A-Schülermannschaft belegte im vergangenen Jahr bei den südwestdeutschen Meisterschaften den zweiten Platz und qualifizierte sich damit für die deutschen Meisterschaften, die der TTV Niederlinxweiler ausrichtete. Alle Erwartungen wurden übertroffen als das Team bei diesem Wettkampf den fünften Platz erreichte. Daniel Sahner, Mirko HabeI, Julian Beisecker und Daniel Haag gelang damit auch die beste Platzierung einer saarländischen Tischtennis-Schülermannschaft in den vergangenen 30 Jahren. Der 13-jährige Mirko Habel spielt derzeit in der dritten Herrenmannschaft und kann auf eine Bilanz von 1l:4-Siegen im mittleren Paarkreuz im bisherigen Saisonverlauf schauen. Ju- gendwart Mychajluk: "Wenn wir die Jungs zusammen halten können, werden wir bald auch im Aktivenbereich eine Truppe aufstellen können, die Meisterschaften feiern wird." Auch die Spieler, die schnell Fortschritte machen, finden in Niederlinxweiler Förderungsmöglichkeiten. Denn der saarländische Tischtennisbund hat Niederlinxweiler zu einem seiner Stützpunkte erklärt. Freitags trainieren dort die besten Nachwuchsspieler aus dem Tischtenniskreis Nordsaar nochmals mit ausgebildeten Trainern, um sich weiter zu verbessern. Dieser Eifer bei der Förderung junger Zelluloid-Artisten blieb natürlich auch dem Landessportverband nicht verborgen. Und so dürfte jüngst eine Delegation aus Niederlinxweiler - angeführt von Nachwuchsspieler Mirko Habel - in der Saarbrücker Saarlandhalle die Hermann-Neuberger-Plakette entgegen nehmen. Der Preis zeichnet die hervorragende Jugendarbeit am Fuße des Spiemonts aus. Für die Niederlinxweiler eine ganz große Sache, wie es Rolf Mychajluk ausdrückt. Erst recht als der anwesende Festredner Lennart Johansson, Präsident des europäischen Fußballverbandes, den Niederlinxweilern seine Anerkennung ausdrückte. Die erhaltenen 4500 Euro fließen natürlich in die Jugendarbeit. Die finanzielle Absicherung der aufwändigen Trainerarbeit werde so gesichert, erläutert Mychajluk und fügt hinzu: "Neue Trikots haben sich die Jungs und Mädels auch mal verdient." Von AXEL GRYSCZYK (Saarbrücker Zeitung, 25.03.2003) |
| Er ist klein, rund und weiß...
...und seit über 50 Jahren wird in Niederlinxweiler
erfolgreich mit der kleinen Zelluloid-Kugel Tischtennis gespielt. 1981
begann die Geschichte des TTV Niederlinxweiler e.v. als eigenständiger
Verein. Seit dieser Zeit hat der TTV Niederlinxweiler seine Spitzenposition
im saarländischen Tischtennisbund (STTB), insbesondere im Nachwuchsbereich
erfolgreich ausgebaut. Seit mehreren Jahren führt der TTV Niederlinxweiler
die Rangliste der gemeldeten Mannschaften innerhalb des STTB an. In der
Saison 2001/2002 standen 17 Mannschaften im aktiven Spielbetrieb des STTB
- ein neuer Rekord für einen Ort mit gerade einmal 2.300 Einwohnern!
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In Saarbrücken war Timo Boll am 02. Februar Publikumsliebling. Rechts Mirko Habel, links Julian Beisecker, sein Doppelpartner bei der letzten Südwestmeisterschaft. Für beide ist Timo das große Vorbild. |
| Sie ist jung, lustig und erfolgreich...
...und spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Tischtennis.
Bei Sarah Bläs (9) aus Niederlinxweiler trifft das Sprichwort zu:
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Papa Karl-Josef Bläs (44)
spielt heute noch bei den Herren 11 des TTVN. Und Mama Petra (44)? "Spielt
nicht. Die hält sich mit Joga fit", berichtet Sarah lächelnd.
Wie es angefangen hat? Sarah erzählt: "Mit meiner Freundin Katharina
bin ich ins Training, anfangs nur montags im Pfarrheim, dann montags bei
Rolf und samstags bei Olaf in der Sporthalle, jetzt auch noch dienstags
und freitags bei der STTB-Landestrainerin Yang Ying im Kreistraining."
Das hat sich ausgezahlt. Im letzten Jahr setzte sie schon zum Steilflug
an, holte sich nach dem Bezirksentscheid auch im "Superfinale" der Mini-Tischtennismeisterschaften
gegen die zwei Jahre älteren Spielerinnen den Sieg. Damit hatte Sarah
in Primstal auch die Fahrkarte zu den Deutschen Mini-Meisterschaften im
sächsischen Döbeln gelöst. Dort belegte sie als Saarlandmeisterin
den 18. Platz auf Bundesebene. Der Grundstein für eine große
Karriere?
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Sarah Bläs (9) und die Landestrainerin des STTB, Yang Ying. Die ehemalige Weltranglistenspielerin Yang Ying trainiert in Niederlinxweiler die Kreisauswahl. |
| Daniel, Daniel, Julian und Mirko...
...holten bei den Deutschen Meisterschaften den 5. Platz
beim "Heimspiel" in St. Wendel im Juni 2002. Die Tischtennis-Schüler
des TTV Niederlinxweiler, Daniel Sahner, Daniel Haag, Julian Beisecker
und Mirko Habel schafften es, nach 15 Jahren war das Saarland wieder beteiligt.
Ein Jahr zuvor hatte sich der TTV Niederlinxweiler um die Ausrichtung der
Deutschen Meisterschaft beworben. Die Vize-Südwestmeisterschaft berechtigte
zur Teilnahme. Der fünfte Platz in diesem Endturnier löste in
Niederlinxweiler große Freude aus und gab der Jugendarbeit wieder
ein kräftigen Schub, Der TTVN war zuletzt vor sieben Jahren mit den
Mädchen bei der "Deutschen" und wurde Achter. Schon 1990 war jungen
Damen des TTVN in Preetz bei Kiel mit der Vizemeisterschaft ein toller
Erfolg gelungen.
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Das erfolgreiche Schüler-Team des TTV Niederlinxweiler v.I.n.r.: Daniel Haag (15), Julian Beisecker (14), Mirko Habel (13) und Daniel Sahner (15). |
| (City Journal, Februar 2003) |
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